Lothar Ehrlich am 10. November 2008 und die Zukunft Weimars
Rede von Prof. Paul Raabe


- Essay und Diskurs

Sendung 22. Juni 2008:
I. "Ein unvergleichliches Naturell" - Wieland und Goethe

Sendung 29. Juni 2008:
II. "Oberon"
- Wieland und Musik

Sendung 5. Juli 2008:
"Frivolität als Instrument der Aufklärung" - Wieland und Heine

"Ein Stern erster Größe"
Zu Christoph Martin Wielands 275. Geburtstag
Von Albrecht Betz.

Am Anfang jener faszinierenden Epoche, die Heine die "Kunstperiode" nannte und in der Weimar zum Mekka der europäischen Literatur aufstieg, steht Christioph Martin Wieland. Dass er heute wenig gelesen wird, sagt nichts über die enorme Wirkung auf seine Zeitgenossen: als kosmopolitischer Aufklärer, als geistreicher Prosaist, als Verserzähler, Essayist und Übersetzter. Später wurde er mit dem Rokoko identifiziert und abgewertet: man vermisste die "Tiefe". Unter den großen deutschen Dichtern des 18. Jahrhunderts ist Wieland der einzige, der ein lebhaftes politisches Interesse hatte. Mit dem Deutschen Merkur gründete er die erste - und über Jahrzehnte führende - literarisch-politsiche Zeitschrift. In der vierzigjährigen Beziehung Wielands zu Goethe spiegtelt sich der Weimarer Kosmos: Ihr ist der erste von drei Essays gewidmtet, deren zweiter Wieland und die Musik thematisiert. Der Begründer des deutschen Singspiels gab auch - mit seiner berühmten Verserzählung Oberon - die Vorlage für zwei Opern.
Ironie und weltläufigen Skeptizismus teilt wieland - ebenso wie die frankophlile Eleganz - mit Heinrich Heine. Es ist der an Voltaire orientierte Esprit, mit dem sich beide - Wieland im 18. und Heine im 19. Jahrhundert - den Vorwurf der Frivolität einhandelten. Aus nationalistischer Sicht war eine solche Kombination unergräglich. Die Ausgrenzunge aus dem Kanon der Großen war fast patriotische Pflicht. Dabei waren beide ihrer Zeit voraus: Dies ist Thema des dritten Exsays.

F.A.Z.
11. Nov. 2007
Vortrag von Dr. Paul Kahl, Göttingen
Weimar, Schillerhaus.
"160 Jahre Schillerhaus Weimar 1847 - 2007"

Die Welt.
13. März 2007

Der 175. Todestag Johann Wolfgang von Goethes am 22. März wird von der Weimarer Klassik-Stiftung weitgehend ignoriert. Es sei unverständlich, dass sich die Einrichtung lediglich auf den 200. Todestag von Herzogin Anna Amalia konzentriere und den wichtigsten Vertreter ihrer Zeit vernachlässige, sagte Dieter Höhnl vom Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums. Die Stiftung beteilige sich an Goethes Todestag lediglich an einer Kranzniederlegung des Freundeskreises in der Fürstengruft. Der Förderverein veranstaltet am Wochenende das Kolloquium "Goethe heute". epd

2./3. Nov. 2006
Kolloquium. Entliterarisierung Weimars?
Ist das Goethe-Nationalmuseum ein Literaturmuseum?

(Gemeinsame Tagung der Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar und des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums)

Weimar: Das Herz der Stadt

Ist das Geothe-Nationalmuseum ein Literaturmuseum?
F.A.Z.
Gipsgoethe?
Weimar ringt um seine Zukunft als Hort der Literatur
August 2006

Verleihung des Dr.-Heinrich-Weber-Preises. Freundeskreis.

Frau Ivonne Kamradt erhält den Dr. -Heinrich-Weber-Preis 2006 des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums.

Der Festakt fand am 28.08.2006 um 10.00 Uhr im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums statt. Die Laudatio für die Preisträgerin hält die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Direktion Museen und Kustodin der naturwissenschaftlichen Sammlung, Frau Gisela Maul.

Die Verleihung des 6. Preises erfolgt durch den Vorstand der Stiftung. Anschließend spricht Frau Ivonne Kamradt über “Goethes Karlsbader Gesteinssammlung”.

Der Vorstand der Stiftung Dr. Heinrich-Weber-Preis würdigt mit dieser Auszeichnung die Neubearbeitung von Goethes Gesteinssammlung aus Karlsbad und Umgebung. Während der 17 Kuraufenthalte in Böhmen, die insgesamt einen Zeitraum von drei Jahren ausmachten, hat sich Goethe eine umfangreiche geologische Sammlung zugelegt. Diese Sammlungen, insbesonders die von Karlsbad und Umgebung, sind nach den heutigen wissenschaftlichen Erkentnissen neu bestimmt und mit der Goetheschen Einordnung verglichen worden.

Die Stiftung verleiht den mit 2.500,00 Euro dotierten Preis im jährlichen Rhythmus vorrangig an junge Nachwuchswissenschaftler für ihr herausragendes Engagement bei der Erschließungs- und Forschungsarbeit am Sammlungsbestand des Goethe-Nationalmuseums. Der Preisträger erhält eine Urkunde, in der das konkrete Projekt beschrieben und der besondere Erfolg der Arbeit gewürdigt werden.

Die Verleihung ist öffentlich.